Online-Kurs im April / Mai 2024: LandArt im psychiatrischen Kontext. Erweiterung gartentherapeutischer Möglichkeiten. „Kunst & Therapie trifft LandArt. Ein Transfer.“

Anne Leubner, Künstlerin, Kunsttherapeutin, Dozentin 

Der Online-Kurs bietet an 3 Freitag-Abenden und einem Abend unter der Woche ab 19. April 2024 (jeweils von 19:00 bis 20:30 Uhr) Einblicke in die Möglichkeiten gartentherapeutischer Arbeit mit LandArt im psychiatrischen Kontext. Darüber hinaus gibt es einen Selbsterfahrungsanteil.  

Meine jahrelange Arbeit im klinischen sowie pädagogischen Bereich prägten mich im individuellen Ansatz bei mir selbst und dem Klienten im Wechselspiel. Neue Ideen, das Einlassen auf den Prozess und der haltende Rahmen des Settings von mir als Therapeutin spielen dabei eine zentrale Rolle.

Der Kurs setzt Anreize, gartentherapeutisches Wissen zu vertiefen bzw. sich mit dem kreativen Ausdruck durch die Arbeit in der Natur in Form der zusätzlichen Kommunikation, der persönlichen Innenschau oder des symbolischen Handelns näher auseinander zu setzen. Wir beschäftigen uns im ersten Teil des Kurses mit drei Land Art Künstlern, ihren unterschiedlichen Herangehensweisen sowie der Land Art allgemein. Daraus folgt eine Überleitung zur Kunsttherapie und wie wir den kreativen Ausdruck zum Zwecke der Selbsterfahrung oder auch besonders in Zeiten der Krise bzw. der therapeutischen Begleitung von Menschen nutzen und uns (weiter-)entwickeln können. In einem zweiten Teil gibt es Anreize zum jahreszeitenbezogenem Arbeiten, bevor wir uns die Frage stellen, wie wir naturbezogen mit Menschen unterschiedlicher Kontexte begleitend arbeiten können und was es zu beachten gilt. Kunsttherapeutische Übungen geben somit Anreize zum Selbst-Ausprobieren und schaffen einen Transfer in den Garten/die Natur. Drittens gibt es einen Einblick in die klinischen Störungsbilder von Trauma, Schizophrenie, Affektive Störungen, Borderline-Persönlichkeit, Angst & Angststörung, Sucht und wie wir mit diesen gartentherapeutisch ansetzen könnten. Viertens und abschließend folgt ein „Crash-Kurs“ im Arbeiten mit Gruppen und eine kleine „Gefühlskunde“ mit praktischen Anteilen. Nach jeder Einheit gibt es eine kleine „Hausaufgabe“ für die Folgewoche, um Gelerntes praktisch zu vertiefen. Dafür solltest du dir jeweils mind. 30min im Wochenalltag während der Kurslaufzeit einräumen können.

Kunst & Therapie trifft Land Art. Ein Transfer.

LandArt als „kostenfreie“ Erweiterung gartentherapeutischen Arbeitens im psychiatrischen Kontext. Darüber hinaus ist LandArt immer auch eine Reise zu sich selbst.

1 Land Art allgemein & künstlerische Standpunkte – Transfer zur Kunsttherapie & Selbsterfahrung
2 Ideenfundus zum jahreszeitenbezogenen Arbeiten in der Natur, Bezug zum therapeutischen Setting, der eigenen inneren
Haltung und Verantwortung sowie konkrete kunsttherapeutische Anregungen für das Arbeiten mit/in der Natur
3 Einblick in klinische Störungsbilder (Trauma, Schizophrenie, Affektive Störungen, Borderline Persönlichkeit, Angst &
Angststörung, Sucht)
4 Das Arbeiten mit Gruppen – Einführung & Leitfaden, „Kleine Gefühlskunde“ als Abschluss

LandArt – als Online-Fortbildung

Termine

Datum Uhrzeit
19.04.2024 19:00 – 20:30 Uhr
26.04.2024 19:00 – 20:30 Uhr
03.05.2024 19:00 – 20:30 Uhr
08.05.2024 19:00 – 20:30 Uhr

Kursgebühr

Kursgebühr – für alle 4 Module: 260 Euro

(insgesamt 4 Module, inkl. des Handouts)

 
   

Anmeldung zum Online-Angebot

Hiermit melde ich mich verbindlich zum Online-Kurs „Kunst & Therapie trifft Land Art. Ein Transfer“ an. Die Veranstaltung wird per Online-Meeting durchgeführt. Sie erhalten den Link zum Meeting und die Rechnung im Vorfeld per E-Mail. Die Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Zahlungseingangs. Der Veranstalter behält sich vor, den Kurs im Falle einer zu geringen Teilnehmerzahl kurzfristig abzusagen. Sie erhalten in diesem Fall natürlich die vollständige Rückzahlung Ihrer Kursgebühr. 

    Online-Kurs im April / Mai 2024: LandArt im psychiatrischen Kontext. Erweiterung gartentherapeutischer Möglichkeiten. „Kunst & Therapie trifft LandArt. Ein Transfer.“